Türkei – türkische Ägäis 2. Teil

7. September 2015 at 21:50

In der Fortsetzung meines ersten Türkei-Berichts, möchte ich euch noch einige Ausflugsziele der Region und umfangreiche Çeşme-Eindrücke zeigen. Da ich erst eine vierstellige Zahl an Fotos sichten und minimieren musste, hat sich die Veröffentlichung etwas verzögert.

 

Ephesos ( Efes ):

Eine Besichtigung der antiken Stadt mit ihren gut erhaltenen Straßen und prachtvollen Wohnhäusern ist sehr empfehlenswert. Sie ist eine der größten und am vollständigsten erhaltenen antiken Stätten des östlichen Mittelmeerraumes und befindet sich 59 Kilometer südlich von Izmir.

Ephesos wurde viermal neu gegründet. Die erste archaische Stadt blühte im 6. Jahrhundert vor Christus auf.

Das zweite Ephesos entstand als der lydische König Krösos um 560 vor Christus die Stadt eroberte.

Die 3. Gründung erzwang Lysimachos 296 vor Christus, als er die Abflußkanäle der alten Stadt verstopfen ließ und die Bevölkerung zum Umzug an den Hang des Bülbül Dağı zwang. Er umgab das heute bekannte Ephesos mit einer Mauer.

Ab 133 vor Christus gehörte die Stadt zur römischen Provinz Asia. 29 vor Christus stieg sie als erste und größte Metropole Asiens auf.

Nach 50 hielt sich der Apostel Paulus mehrfach in Ephesos auf und am Ende des 1. Jahrhunderts der Theologe Johannes.

Die 4. Gründung fand nach der Hafen-Versandung im 5. und 6. Jahrhundert statt. Die Bürger verließen nach und nach das Stadtgebiet und siedelten sich am Ayasoluk-Hügel an. Hier befand sich das Grab Johannes des Theologen. Um 550 errichtete Kaiser Justinian darüber eine Kuppelkirche.

668 und 716 gab es Plünderungen durch die Araber und die Stadt wurde Selçuk genannt.

Im 19. Jahrhundert war Selçuk ein Dorf und entwickelte sich durch den Tourismus nach dem zweiten Weltkrieg zu einer wohlhabenden Stadt.

 

Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesos:

Das Ausgrabungsgelände besitzt zwei Eingänge mit Parkplätzen. Wir haben am unteren geparkt und uns per Taxi zum oberen fahren lassen. So konnten wir sehr angenehm über das Gelände abwärts laufen und mussten nicht wieder zurück.

Hier die Highlights:

  • Varius-Bad ( 2. Jh. )
  • Staatsagora ( politisches und religiöses Zentrum )
  • Odeion ( 2. Jh., diente wahrscheinlich als Rathaus )
  • Prytaneion ( Sitz der Magistratsbeamten )
  • Memmius-Monument
  • Monument für Sextilius Pollio und Nymphäum
  • Domitian-Tempel
  • Herakles-Tor
  • Kuretenstraße ( kaiserzeitliche Pracht- und Ladenstraße, abgeschlossen von der Prunkfassade der Celsus-Bibliothek )
  • Scholastikia-Therme
  • Hadrian-Tempel ( Kaiser Hadrian 117-138 )
  • Hanghäuser ( teilweise für Extragebühr zugänglich, hoher Wohnkomfort – Peristylhöfe, Marmorböden, Fresken und Mosaike, kostbare Möbel, private Thermen, Warmluftheizung und Latrine )
  • Celsus-Bibliothek ( eigentlich Grabbau, 117-125 errichtet, Büchersaal konnte ca. 12000 Buchrollen unterbringen )
  • Markttor ( Eingang zur Handelsagora aus dem 3. Jh. )
  • Marmorstraße ( Spuren antiker Wagenräder )
  • Theater ( für fast 24000 Zuschauer, von den oberen Sitzreihen herrlicher Blick )
  • Prachtstraße Arkadiané ( spätantik, führte direkt zum 500 Meter entfernten Hafen und war wohl durch Fackeln beleuchtet )
  • Marienkirche ( Ruine )
  • Artemision ( Tempel von Artemis begründete den Ruhm von Ephesos, eins der sieben Weltwunder der Antike, 262 von den Goten zerstört, Rest schmückt Aghia Sophia )

Das große Theater ist auch der Veranstaltungsort des jährlichen Kultur- und Kunstfestivals.

 

 

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

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Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

Ephesos

 

Şirince :

8 Kilometer östlich von Selçuk liegt das bezaubernde und vollständig im griechischen Stil erhaltene Dorf Şirince. Man findet es am Ende eines Oliventals am westlichen Rand des Aydın-Gebirges. Sehr wahrscheinlich wurde der Ort Anfang des 15. Jahrhunderts von Ephesern gegründet.

Im 19. Jahrhundert war der Ort für seine Feigen bekannt, die vor allem nach Europa exportiert wurden. Bis 1924 lebten in  Şirince ( = Freundlichkeit ) vor allem christliche Griechen. Damals war die Stadt größer, ein wichtiger Handelsort für die umliegenden Klöster und ein religiöses Zentrum.

Die heutigen Einwohner leben vorwiegend von Wein- und Obstbau und vom Tourismus. Es werden vor allem einfache Rotweine und Fruchtweine produziert und in urigen Läden vor Ort verkauft.

Viele der weißen Häuser aus Backstein entstanden im 18. und 19. Jahrhundert. Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz.

Ende 2012 gab es einen großen Besucheransturm, weil manche davon ausgingen, dass nach dem Ende des Mayakalenders die Welt untergehen würde. Şirince sollte aufgrund der Marienverehrung und positiver Energien als einziger Ort neben Bugarach verschont werden.

Ein Besuch dieses hübschen Dorfes lohnt sich auf jeden Fall. Hier wird Kunsthandwerk und Kulinarisches angeboten und man kann verschiedene Weine probieren. Dazu gibt es noch eine wunderschöne Aussicht.

 

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

Şirince

 

Klaros:

Klaros ist das einzige Orakelheiligtum der Antike, dessen Orakelkammern erhalten geblieben sind. Die heilige Stätte befindet sich in einem von einen Bach durchflossenen Wiesengelände.

Wunderschöne Strände gibt es bei Notion, Gümüldür und Teos / Sığacık . Beim letzteren haben wir in einer wunderschönen Bucht gebadet.

 

Klaros

Klaros

Klaros

Strand bei Notion

Strand bei Notion

Strand bei Notion

Strand bei Notion

Strand bei Notion

Strand bei Notion

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Strand bei Teos

Rückfahrt

Rückfahrt

Rückfahrt

Rückfahrt

Rückfahrt

 

Die Halbinsel Çeşme:

Eine der schönsten Ägäis-Landschaften bildet die buchtenreiche Halbinsel im Westen von Izmir. Diese Buchten sind großartige Naturhäfen mit sauberem Wasser. Nach Norden springt die Halbinsel Karaburun hervor. Nicht weit entfernt erheben sich die Berge auf tausend Meter Höhe. In diesem Gebiet befinden sich auch Thermalquellen. Viele Türken aus Izmir und Istanbul besitzen hier Ferienhäuser.

Der Badeort Çeşme liegt ca. 81 Kilometer westlich von Izmir und ist reizvoller Ferienort mit Bauten aus der osmanischen Zeit. Zusätzlich gibt es das weite und buchtenreiche Hinterland im Norden und Süden.

Çeşme bedeutet Brunnen, welche ihm seinen Namen gaben. Im 14. – 15. Jahrhundert ließen die Genuesen den Ort mit einer Festungsmauer umbauen. Das errichtete Kastell ließ Sultan Beyazιt II. ( 1481 – 1512 ) erneuern. Sultan Suleiman der Prächtige ( 1520 – 66 ) sorgte für eine Karawanserei, welche heute ein Luxushotel ist. Früher beherbergte sie Händler und ihre Waren.

Neben den schönen Buchten mit klarem Wasser, haben uns auch der wunderschöne Hafen mit hübschen Restaurants und Geschäften und die bezaubernde Altstadt sehr gefallen. Im mit Weinranken überdachten Bistro / Café Flamingo nahe der Karawanserei haben wir eine Pause eingelegt.

 

Hinfahrt

Hinfahrt

Çeşme

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Aufgrund der vielen schönen Reiseeindrücke, wird es in Kürze noch einen 3. Bericht zur türkischen Ägäis geben!

Bis bald

Eure Nic