Kreuzberg – Berlins Szeneviertel

27. September 2014 at 13:37

„Kreuzberger Nächte sind lang…“ ( Song der Gebrüder Blattschuss )

Der Bezirk:

Der Bezirk teilt sich in Kreuzberg 61 ( Südwest ) und SO 36 ( Südost ). Die Bezeichnungen stammen aus den bis 1993 gültigen Postleitzahlen.

In den 1970er und 80er Jahren war Kreuzberg das Zentrum der Alternativbewegung und Hausbesetzerszene.

Die Oberbaumbrücke verbindet Friedrichshain mit Kreuzberg.

Oberbaumbrücke

Oberbaumbrücke

Oberbaumbrücke

an der Oberbaumbrücke

an der Oberbaumbrücke

 

Ich spaziere immer wieder gerne durch Kreuzberg und liebe es hier auszugehen. Vor allem kulinarisch hat der multikulturelle Bezirk viel zu bieten und es gibt viele coole Cafés und Kneipen. Vor allem im Sommer kann man in den Parks, Biergärten und Terassencafés sehr gut entspannen und genießen.

 

Kreuzberg

 

Interessante Straßen in Kreuzberg:

  • Oranienstraße ( zahlreiche Restaurants, Bars, Kneipen und Clubs, mit den umgebenden Straßen gilt sie als eine der wichtigsten Areale des Berliner Nachtlebens, hier befindet sich auch das SO 36 )

SO36

 

  • Wiener Straße ( bildet die südöstliche Verlängerung der Oranienstraße über die Skalitzer Straße, ebenfalls viele Bars, Kneipen und Clubs wie das Wild at heart  )
  • BergmannstraßeFlaniermeile mit vielen Cafés, Restaurants und kleinen Läden,  am Ende der Zossener Straße, liegt die Marheineke Markthalle, eine der letzten historischen Markthallen Berlins )

Bergmannstraße

Bergmannstraße

Bergmannstraße

 

SO 36:

Der Club befindet sich in der Oranienstraße nahe Heinrichplatz. Ursprünglich wurde hier 1861 ein Biergartenlokal eröffnet. Danach erfolgte eine wechselhafte Geschichte. Bis 1983 war es das Zentrum der Punk- und New-Wave-Szene. Heute finden hier regelmäßig Partys und Konzerte statt.

 

Yorckschlösschen:

Das Jazz-Café und Kneipe mit Biergarten befindet sich in der Yorckstraße 15. Hier finden mehrmals wöchentlich Livekonzerte statt. Weit über 100 Jahre alt ist es in Berlin-Kreuzberg eine Institution und weltbekannt.

Yorck Schlösschen

Yorck Schlösschen

 

Karneval der Kulturen:

An vier Tagen im Juni wird hier mit Musik, Tanz, Kunst und Kultur gefeiert. Es gibt einen Straßenumzug ( vom Hermannplatz, über Hasenheide und Gneisenaustraße bis Mehringdamm ), ein Straßenfest mit Bühnen und Bands und viele Stände mit Kunstwerk und Kulinarischem.

Karneval der Kulturen

Karneval der Kulturen

Karneval der Kulturen

 

 

Markthalle Neun:

Einkaufen und Schlemmen kann man in der Markthalle 9.

Eisenbahnstr. 42/43

Wochenmarkt Fr. + So. 10 – 18 Uhr

Kantine und Café Mo. – Sa. 12 – 16 Uhr

Streetfood Thursday Do. 17 – 22 Uhr

 

Wochenmarkt am Maybachufer:

Auch bekannt als Türkischer Markt. Der multikulturelle Markt findet jeden Dienstag und Freitag von 11 – 18:00 Uhr statt. Es gibt unter anderem viele Stände mit kulinarischen Spezialitäten und bunten Stoffen.

am Paul-Lincke-Ufer

am Paul-Lincke-Ufer

Wochenmarkt

Wochenmarkt

Wochenmarkt

 

 

Moviemento:

Das Moviemento in Kreuzberg ist das älteste Kino Deutschlands und befindet sich am Kottbusser Damm 22.

 

Kulinarisches:

  • Adana Grillhaus ( Manteuffelstr. 86 ) – für mich der beste Adana ( pikanter gegrillter Hackfleischspieß )
  • Hasir ( Adalbertstr. 10 und 12 ) – leckere türkische Vorspeisen und Gegrilltes
  • Konak Grill / Izmir Köftecisi am Kottbusser Tor ( Kotti ) ( Reichenbergerstr. 10 ) – die besten Köfte Burger Berlins ( türkische Buletten )
  • Henne ( Leuschnerdamm 25 ) – Altberliner Wirtshaus, sehr leckere knusprige Hähnchen, wurde  bereits am 24. Juni 1908 als „Wirtshaus zur Hirschecke“ eröffnet
  • Curry 36 ( Mehringdamm 36 ) – meine Lieblingscurrywurst
  • Burgermeister ( Oberbaumstr. 8 / U1 am Schlesischen Tor ) – leckere Burger in einem ehemaligen Toilettenhäuschen

Burgermeister

am Schlesischen Tor

Schlesisches Tor

Schlesisches Tor

Schlesisches Tor

 

Schöne Außenplätze:

  • A. Horn (Carl-Herz-Ufer 9 ) – Café, im Sommer unter Kastanienbäumen sitzen
  • Brachvogel ( Carl-Herz-Ufer 34 ) – Restaurant mit Sommergarten
  • Ankerklause ( Kottbusser Damm 104 ) – Schöne Hafenbar ohne Hafen am Landwehrkanal

Ankerklause

Ankerklause

Ankerklause

 

Victoriapark:

( Kreuzbergstraße )

Der Kreuzberg ist mit seinen 66 Metern die höchste natürliche Erhebung der Berliner Innenstadt.

1821 wurde das Nationaldenkmal für die Siege in den Befreiungskriegen ( 1813 – 1815 ) gegen Napoleon eingeweiht. Entworfen von Karl Friedrich Schinkel, ist das Denkmal wie der Turm einer gotische Kathedrale geformt und steht auf einem achteckigen Sockel. Die Turmspitze krönt ein Kreuz. Von hier aus hat man einen weiten Blick über das Stadtgebiet.

Der künstlich angelegte Wasserfall ist ebenfalls sehenswert. Die Sichtachse reicht von der Großbeerenstraße bis zum Denkmal. Am Fuß des Wasserfalls befindet sich ein Teich mit der Bronzeskulptur „Der seltene Fang“ ( eine Nixe hat sich im Netz des Fischers verfangen ).

Es gibt weitläufige Liegewiesen und einen großen Biergarten ( Golgatha ) am Parkeingang Dudenstraße.

Denkmal Kreuzberg

Denkmal Kreuzberg

Blick vom Denkmal

Blick vom Denkmal

Wasserfallachse

Wasserfall

Wasserfall

Wasserfall

Bronzeskulptur

Cafe am Victoriapark

 

Park am Gleisdreieck: Hierzu findest du meinen separaten Bericht!

Park am Gleisdreieck

 

„Görli“ Görlitzer Park:

Auf dem Gelände des ehemaligen Görlitzer Bahnhofs entstand Ende der 1980er Jahre der Görlitzer Park. Auf dem 14 Hektar großen, hügeligen Gelände gibt es ausgedehnte Liegewiesen. In den Straßen rund um den Park befinden sich jede Menge Cafés und Restaurants.

Görlitzer Park

 

Mariannenplatz:

Nahe der ehemaligen Mauer, zwischen Waldemar- und Wrangelstraße liegt der Mariannenplatz. Es gibt weitläufige Liegewiesen und eine runde Freiluftbühne. Am 1. Mai findet hier das „Myfest“ statt.

Am 21.06.2002 gaben die Ärzte hier ihr 20-Jahres-Jubiläumskonzert vor 35.000 Zuschauern. Ich war eine davon und die Stimmung war großartig.

 

 

 Ausgehen im Wrangelkiez:

Der Wrangelkiez ist ein dicht bebautes, rund 46 ha großes gründerzeitliches Altbauquartier im Südosten Kreuzbergs zwischen Oberbaumbrücke, Schlesischem Tor und Görlitzer Park.

Kleine Galerien, Buchläden, Klubs, Cafés und viele Restaurants mit internationaler Küche machen den besonderen Charme des Quartiers aus.

  • Lido ( Ecke Cuvry-Schlesische Straße ) –  Kreuzbergs Rock-, Indie-, Elektro-, und Pop- Konzertbühne und Club

 

Kotti

Kotti

Kotti

 

Ich hoffe der „kleine Spaziergang“ durch Kreuzberg hat euch gefallen. Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und Tipps!

Bis bald

Eure Nic