Cabarete – Dominikanische Republik

30. November 2014 at 0:50

Unsere zweite Fernreise:

Nach unserer Kuba-Reise wollten wir erneut dem Winter in Deutschland entfliehen, in der Sonne am Meer entspannen und Neues entdecken.  Ein günstiges Last-Minute-Angebot führte uns nach Cabarete in der Dominikanischen Republik. Unsere Reisezeit war Ende November / Anfang Dezember.

Nach unserer Landung in Puerto Plata ging es mit dem Transfer-Bus zu unserem Hotel nach Cabarete.

An der Nordküste weht stets ein leichter Wind. Das macht den Ort auch so attraktiv für Surfer.

Gut 500 Jahre zuvor machte dieser Wind Kolumbus und seiner Armada von 17 Schiffen zu schaffen. Der Nordostpassat hinderte ihn an seiner Fahrt weiter nach Osten und zwang ihn nach 21 Tagen zur Aufgabe. Er wählte ein Kap als neuen Siedlungsplatz und errichtete die erste spanische Stadt Amerikas – La Isabela.

Heute sind als historische Attraktion nicht viel mehr als Grundmauern erhalten. Diese Reste erreicht man am schnellsten von Luperón aus. Luperón liegt am östlichen Fuß des Cabo Isabela und war einst ein verschlafener Fischerort.

Von Puerto Plata, der größten, ältesten und sehenswertesten Stadt an der Nordküste, breitete sich der Tourismus nach Ost und West aus. Zunächst in das von deutschen Auswanderern gegründete Sosúa und dann mit dem Surfsport in das weiter östlich liegende Fischerdorf Cabarete.

Beide Orte ziehen überwiegend junge und unkomplizierte Leute an.

 

Anflug auf Puerto Plata

Anflug auf Puerto Plata

 

Die Dominikanische Republik:

Palmenstrände, Rum, Merengue, Ruhe und Gelassenheit sind bezeichnend für den größeren Teil der Insel Hispaniola. Der Nachbar und andere Teil der Insel ist Haiti.

Die Landschaft mit ihren Wäldern, Flüssen, Wüsten, Wasserfällen, tropischen Berglandschaften und fruchtbaren Tälern hat viel zu bieten. Hier gibt es den höchsten Berg, das tiefste Meer, die längsten Palmenstrände der Karibik und die älteste Stadt der Neuen Welt – Santa Domingo.

Hispaniola gehört zu dem 3500 Kilometer langen Antillenbogen. Dieser verbindet die nordamerikanische Halbinsel Florida und den Südamerikanischen Staat Venezuela und trennt das Karibische Meer vom Atlantischen Ozean.

Nachbarinseln sind Kuba, Jamaika und Puerto Rico.

 

Brugal – Schild

 

Cabarete:

Cabarete ist ein flaches und langgezogenes Straßendorf an einer schönen langen Strandbucht.

Die Hauptstraße verbindet Alle und Alles. Diese Meile teilen sich Fußgänger, Autos und Mopeds und hier befinden sich Restaurants, Cafés, Bars und Läden. Meist befinden sich die Eingänge auf der Meerseite mit direktem Zugang zum Strand. Abends werden Stühle von den Terrassen in den Sand gestellt.

Schöner kann man kaum sitzen, das tolle Essen genießen und der erklingenden Musik lauschen. Cabarete ist Abends eine einzige Gourmet- und Amüsiermeile.

Tagsüber geht es abgesehen von den sportlichen Aktivitäten ruhig und entspannt zu.

In der La Casa del Pescador haben wir unglaublich gut gegessen. Die Meeresfrüchteplatte und das Ambiente waren ein absoluter Traum.

Am östlichen Ortsrand befinden sich die Cuevas de Cabarete. Die Höhlen beherbergen einen natürlichen Badesee.

Bootstouren durch die Mangroven-Wildnis sind bei Río San Juan möglich.

Malerisch zwischen Felsen gebettet liegt der Playa Grande und auch das grüne Hinterland des fruchtbaren Cibao-Tales befindet sich in der weiteren Umgebung.

 

Weitere Informationen zu Cabarete findest du hier.

 

Strand Cabarete

Strand Cabarete

Kitesurfer

Strand Cabarete

im Restaurant

im Restaurant

im Restaurant

im Restaurant

 

Abstecher nach Sosúa:

Sosúa liegt mit seinen eng bebauten Ortsteilen Los Charamicos und El Batey auf den Felsenvorsprüngen einer Strandbucht. Der Tourismus siedelte sich überwiegend in El Batey an. Los Charamicos hat noch den typisch dominikanischen Kleinstadtflair. Neben Boca Chica im Süden ist es einer der lebenslustigsten Orte der Insel. In den engen Gassen lässt es sich gut bummeln.

Hier findet man traumhafte Plätze für einen romantischen Sonnenuntergang. Restaurants wurden in die Klippen am Meer hineingebaut.

Wir haben es uns am Strand gutgehen lassen. Uns wurden dort frisch zubereitete und wirklich köstliche Piña Coladas in einer Ananas serviert. Ein Hochgenuss mit tollem Panoramablick.

 

Sosua

 

Santiago de los Caballeros ( Inland ):

Die zweitgrößte Stadt der Dominikanischen Republik liegt zwischen den Flüssen Yaque del Norte und Yuna. Sie ist das Wirtschaftszentrum des fruchtbaren Cibao-Tales. Trotz der ärmlichen Randzonen gilt sie als die stolzeste Stadt des Landes und als heimliche Hauptstadt. Den Wohlstand verdank sie vor allem der Rum- und Tabakproduktion. Hier werden mit die besten Zigarren der Karibik hergestellt.

Mit ländlichem Charme galt die Stadt schon früh als geistiges und kulturelles Zentrum.

Am Ende der prächtigen Einkaufsstraße Calle del Sol steht das El Monumento. Auf der fast 70 Meter hohen Säule thront eine Christusfigur. Von der Besucherterrasse hat man einen schönen Ausblick.

Die Museen beim Parque Duarte erzählen vom Reichtum durch Tabak und einem ausgelassenen Karneval.

Wir haben uns hier auch die Tabakproduktion und einen Markt angesehen. Von der Camp David Ranch, einem Hotel auf dem familieneigenen Besitz der Rumdynastie Bermúdez, hatten wir nach einem Mittagessen einen tollen Blick über die Stadt.

 

 

Monumento Santiago

Santiago

Tabakfabrik

Tabakfabrik

Tabakfabrik

Santiago

Santiago

Santiago

Botanica

Markt

Markt

Markt

Markt

Aussicht

Echse

 

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Ojo de Agua, Salcedo. Hier befindet sich die Fundacion Hermanas Mirabal. In der Residenz wuchsen die Mirabal Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa auf. Auf Befehl des Trujillo Regimes starben sie am 25. November 1960 tragisch. Die ausführliche bewegte und tragische Geschichte der drei Frauen würde hier den Rahmen sprengen. Weitere Informationen zum den Hermanas gibt es hier.

 

Hermanas

Garten Hermanas

Garten Hermanas

Unterwegs

Unterwegs

Cibao-Tal

Cibao-Tal

 

Auf dem Wasser:

Rasant mit dem Speedboot ging es zu den Mangrovenwäldern und anschließend mit einem Schiff zur Insel Cayo Levantado mit Barcadi Feeling, weißen Sandstränden und dichten Palmenwäldern.

 

auf dem Boot

auf dem Boot

auf dem Boot

auf dem Boot

auf dem Boot

auf dem Boot

auf dem Boot

Mangroven

Mangroven

Höhle

auf dem Schiff

auf dem Schiff

auf dem Schiff

auf dem Schiff

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

Cayo Levantado

 

Über einen weiteren Besuch der Dominikanischen Republik – dieses mal auf der Halbinsel Samaná im Nordosten werde ich noch separat berichten.

 

Schönes Fernweh!

Eure Nic