Ronda – das berühmteste Pueblo Blanco Andalusiens
Lage:
Rondas einzigartige Lage auf einem Felsplateau über einer steilen Schlucht ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wegen dieser uneinnehmbaren Lage war es eine der letzten maurischen Bastionen Spaniens.
An der Südseite liegt das klassische „pueblo blanco“ mit seinen gepflasterten Gäßchen. In der Altstadt ( ciudad Antigua ) befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten.
Auf der anderen Seite liegt die Neustadt El Mercadillo mit einer der ältesten Stierkampfarenen Spaniens.
Den schönsten Eindruck bekommt man, wenn man auf der Straße von Algeciras oder San Pedro de Alcántara nach Ronda hineinfährt.
Auch berühmte Persönlichkeiten wie der Dichter Rainer Maria Rilke, Ernest Hemingway und Orson Welles zog es an diesen Ort.
Sehenswürdigkeiten:
- Puente Nuevo ( Brücke über der fast 100 m tiefen Schlucht, Meisterstück der Ingenieure )
- Puente Viejo ( mittelalterliche Brücke ) und den maurischen Puente de San Miguel mit phantastischer Aussicht
- Casa del Rey Moro ( Herrenhaus auf dem Fundament eines maurischen Palastes gebaut, 365 Stufen führen zum Fluss Guadalevín hinunter )
- Palacio Mondragón ( Palast mit Arkadeninnenhof mit maurischen Mosaiken geschmückt )
- Casa Juan Bosco ( Anwesen mit herrlich gestalteten Garten, Mosaiken und Brunnen )
- Convento de Santo Domingo ( war die lokale Zentrale der Inquisition )
- Palacio del Marqués de Salvatierra ( Palast im Renaissance-Stil, die Fassade schmücken biblische Szenen und südamerikanische Indianer )
- Baños Arabes ( Richtung Puente Viejo )
- Santa María la Mayor ( Kirche anstelle einer alten Moschee, ein Minarett und eine Gebetsnische überdauerten )
- Minarete San Sebastián ( Überbleibsel einer Moschee )
- Casa Consistorial / Ayuntamiento ( Rathaus mit Zwillingsbogenfassade und Mudéjar-Decke, Kasernengebäude aus dem 18. Jahrh. )
- Plaza de Toros ( Arena wurde 1785 eingeweiht, eine der ältesten und wichtigsten Spaniens )
- Puerta de Almocabar ( maurisches Tor )
- Iglesia del Espíritu Santo ( erste, festungsartige Kirche nach Rückeroberung 1485 )
- Plaza de la Duquesa de Parcent ( hübscher Platz mit Grünanlagen und Bäumen )
Einen tollen Ausblick hat man von der Plaza del Campillo. Diese öffnet sich zu den westlich gelegenen Gebirgszügen. Natürlich gibt es mehrere Orte mit herrlichen Ausblicken. Wir waren zum Beispiel in einem Restaurant mit Terrasse direkt an der Schlucht an der Ponte Nuevo. Einfach wundervoll!
Rundherum gibt es tolle Naturlandschaften, wie die Serranía de Ronda und der Parque Natural Sierra de las Nieves.
Wegen dem hohen Besucherandrang, empfehle ich, die Stadtbesichtigung auf den frühen Morgen oder späten Nachmittag zu legen.
Wer etwas mehr Zeit hat, sollte unbedingt in das Museo del Bandolero ( Ganovenmuseum, Calle Arniñan / Hauptstraße der Altstadt ) gehen. Hier wird die Geschichte der Wegelagerer im 19. Jahrhundert erzählt.
http://www.turismoderonda.es/de/
http://www.museobandolero.com/
Und zum Schluß möchte ich noch auf das tolle Weinmuseum hinweisen: http://www.museodelvinoderonda.com/galeria.html .
Nur etwas mehr als 300 Km von Almeria entfernt, trotzdem bisher nie geschafft. Aber bei den schönen Fotos muss ich wirklich mal überlegen, wie ein Besuch von Ronda zu integrieren wäre :-)
hasta pronto, Ronda
Nerja y Ronda… Lange her, aber in meiner Erinnerung und meinem Herzen =)